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Bioökonomie

Bioökonomie

Biodiversität_OudrayBio_SymbolDie Zukunft der Menschheit wird zum großen Teil von einem zuverlässigen und sicheren Zugang zu Nahrung und der nachhaltigen Nutzung von Energie, Wasser und Rohstoffen abhängen. Mit Blick auf den Klimawandel und sich verknappende Ressourcen spielen dabei erneuerbare Quellen und deren Basis eine zentrale Rolle. Die Agenda 2030 sowie das Pariser Klimaabkommen zur Senkung der Treibhausgas-Emissionen werden nur durch eine Überwindung der gegenwärtigen Ressourcennutzung erreichbar sein. Aus Bevölkerungswachstum, steigenden Ernährungsanforderungen und Umweltbelastungen ergeben sich zentrale Zielkonflikte der nachhaltigen Entwicklung um höhere Lebensstandards, begrenzte Anbauflächen mit zunehmender Bodendegradation, schrumpfenden Wasservorräten, Verlust der Biodiversität. 

Die Bioökonomie sucht nach Lösungen für diese Herausforderungen und Zielkonflikte. Mensch und Natur müssen neu in Einklang gebracht werden. Bei der Bioökonomie handelt es sich um ein Kern-Konzept der Transformation. Deutschland nahm 2010 mit seiner Nationalen Forschungsstrategie Bioökonomie weltweit eine führende Rolle in der Bioökonomie-Politik ein. In den Empfehlungen des HighTech Forums der Bundesregierung 2017 ist die Bioökonomie unter den sechs wichtigsten Zukunftsthemen platziert. Das Konzept der Bioökonomie hat in den vergangenen zehn Jahren weltweit an politischer Dynamik und Bedeutung gewonnen. Seit 2005 verankerten mehr als 50 Länder die Bioökonomie in ihren politischen Strategien.

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